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Der Häufigkeitsgipfel für unfallbedingte (traumatische) Verletzungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich liegt im Kindes- und Jugendalter. Die meisten Fälle betreffen Verletzungen der Zähne, wie z.B. Zahnstauchungen, Zahnlockerungen, Zahnfrakturen bis hin zum Zahnverlust (Totalluxation). Nicht selten treten endodontische Spätfolgen, zum Beispiel in Form eines Vitalitätsverlustes mit oftmals begleitender Zahnverfärbung auf. Die Suche nach verlorenen Zähnen oder Zahnfragmenten und deren feuchter Transport in speziellen Medien (Zahnnotfallkit) oder hilfsweise z.B. in der Wangentasche sind in jedem Falle lohnenswert. Denn bei korrektem Transport können diese in den ersten Stunden nach dem Verlust wieder eingesetzt werden. |
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Die Erhaltung luxierter Zähne erfordert eine kurzfristige Schienung, die zeitnahe Entfernung der nach dem traumatischen Verlust der Gefäßversorgung des abgestorbenen Zahnes sowie eine konsequente Nachsorge. Auch traumatisch verlorene Zahnfragmente können mit sehr guter Prognose adhäsiv (klebetechnisch) reponiert werden. Sind diese Fragmente nicht mehr auffindbar oder durch Trümmerfrakturen unbrauchbar, so können künstliche Zahnfragmente (Veneers oder Teilveneers) aus keramischen Materialien gefertigt und analog befestigt werden. |
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![]() Zustand nach Fahrradunfall mit komplizierter Fraktur des rechten oberen mittleren Schneidezahnes und Eröffnung der Pulpa |
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![]() Adhäsive Wiederbefestigung des Zahnfragments |
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![]() Zustand nach Querfraktur mehrerer oberer Frontzähne |
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![]() Restauration mit individuell hergestellten keramischen Fragmenten (Veneers, Teilveneers) |
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